Meso-Scanner V2

Kurzbeschreibung
Der Meso-Scanner V2 erlaubt die Digitalisierung von Objekten in 3D in noch höherer Tiefen- und lateraler Auflösung. Dazu wird ein feines Streifenlichtmuster auf die Objektoberfläche projiziert. Dank eines patentierten, mechanischen Lens-Shifting-Verfahrens ist die Tiefengenauigkeit um ein Vielfaches höher als ohne. Die weiterentwickelte Version bietet eine höhere Robustheit gegen Reflexionen. Damit ist sie besonders geeignet, spiegelnde und reflektierende Oberflächen zu erfassen. Die Scanzeit konnte gegenüber der ersten Version auf rund 5 Minuten reduziert werden. Ebenso neu ist die Möglichkeit, über einen verfahrbaren Kreuztisch den Messbereich zu erweitern.

 

Anwendungen
Der Meso-Scanner V2 erfasst flache Objekte mit einer Höhe von bis zu 5 cm und einer maximalen Fläche von 16 cm x 14 cm.

 

Besonderheit

  • Lens-Shifted strukturiertes Licht (Linearantrieb), höhere Auflösung als Meso-Scanner V1 (10.000 Einzelschritte)
  • 2 Kameras für bessere Erfassung von schwierigen Materialien (glänzend, reflektierend)
  • Auflösung feiner Oberflächendetails, insbesondere sehr glatter Oberflächengradienten
  • Farbkalibriert
  • Anbindung an die vollautomatische Digitalisierstraße CultLab3D des Fraunhofer IGD möglich

 

Technische Eigenschaften
Erfassungstyp
Geometrie und Textur (meso = zwischen mikro und makro)

 

Ausstattung
2 Farb-Kameras 25MP,
1 Full-HD Projektor,
Optional: Kreuztisch zur automatischen Erfassung, größerer Messbereiche

 

Messvolumen
160 mm x 140 mm x 50 mm [L x B x H]

Auflösung
32 μm laterale Auflösung
15 μm Tiefenauflösung

 

Meso-Scanner V2 © 3D-Modell: Fraunhofer IGD
Münze, Scan mit Meso-Scanner V2 © 3D-Modell: Fraunhofer IGD

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